Was ist wichtig, wenn ich eine MPU machen muss, weil ich „zu viele Punkte“ habe?

Gerade für Personen, die beruflich auf ihren Führerschein angewiesen sind, hat der Entzug desselben oftmals dramatische finanzielle Folgen. Häufig betrifft dies Selbständige, die ohne die Möglichkeit selbst ein Fahrzeug zu steuern nicht mehr in der Lage sind ihren Beruf auszuüben. Bei ihnen fällt – gegenüber Angestellten in einer Firma – in der Regel die Möglichkeit weg, zeitweise einen anderen Arbeitsplatz zu bekleiden, in dessen Rahmen nicht selbst gefahren werden muss. Umso wichtiger ist es dann die drohende MPU, also die Medizinisch-Psychologische Untersuchung, landläufig auch unter dem Begriff Idiotentest bekannt, zu bestehen. Denn nur dann kann der Führerschein entweder behalten, oder zügig wieder erlangt werden. Über eine gute MPU Vorbereitung kann dieses Ziel erfolgreich unterstützt werden.

 

In welchen Fällen droht eine MPU?

Eine MPU, oder der „Idiotentest“, kann dann angeordnet werden, wenn berechtigte Zweifel an der Verkehrssicherheit eines Führerscheininhabers bestehen.

Man befürchtet dann, dass er dauerhaft nicht dazu in der Lage sein könnte, sein Fahrzeug stets sicher, das heißt ohne Gefährdung für sich und andere, zu führen. Am häufigsten wird eine MPU angeordnet, wenn ein Fahrzeugführer alkoholisiert im Straßenverkehr aufgegriffen wurde. Bei einem Promillewert von 1,6, oder mehr, oder aber bei wiederholter Auffälligkeit bei geringeren Promillewerten, kann eine Einladung zur MPU die Folge dieses Fehlverhaltens sein.

Weitere Gründe, die jedoch seltener vorkommen, sind das Fahren unter Drogeneinfluss, wiederholte Verkehrsverstöße, Auffälligkeiten während der Probezeit sowie mehrfache schwerwiegende Verkehrsverstöße nach der Probezeit.

 

Zu viele Punkte in Flensburg und die MPU

Was geschieht, wenn eine MPU angeordnet wurde?

Eine MPU ist letztlich nichts anderes als eine Prüfung, die aus drei Teilen besteht.

Es gibt eine medizinische Untersuchung, in deren Rahmen ein Arzt Fragen zur allgemeinen Gesundheit stellt. Ist Alkohol der Grund für die MPU, muss man damit rechnen, dass die Leberwerte durch den Arzt kontrolliert werden.

Außerdem steht ein Leistungstest an, der am PC absolviert werden muss. In dessen Rahmen werden Dinge wie die Reaktionsfähigkeit, Aufmerksamkeitsspanne und die Fähigkeit sich optisch zu orientieren überprüft.

Darüber hinaus muss ein verkehrspsychologisches Gespräch durchlaufen werden. Dabei wird man detailliert von einem Psychologen befragt. Er interessiert sich dafür welche Gründe, aus eigener Sicht, diejenigen sind, die zur verkehrswidrigen Verhaltensweise geführt haben. Weiterhin möchte er eine Entwicklung beim Gesprächspartner erkennen können.

Um die MPU zu bestehen muss dem Psychologen, unter anderem, glaubhaft gemacht werden, dass ein solches Verhalten nicht mehr zu erwarten ist.

Aus allen drei Aspekten wird anschließend ein Gutachten erstellt, aus dem hervorgeht, ob die Rückgabe der Fahrerlaubnis direkt erfolgen kann, ob sie bis auf weiteres nicht angeraten wird, oder ob für eine Rückerlangung noch unterstützende Kurse notwendig sind, nach deren Durchlaufen man den Führerschein dann zurück erhält.

Kann und sollte man sich auf die MPU vorbereiten?

Man kann sich auf die MPU nicht nur vorbereiten, man sollte es sogar.

Da der sogenannte Idiotentest sehr anspruchsvoll ist, gelingt es den wenigsten Menschen ihn ohne Vorbereitung zu bestehen.

Eine gute MPU Vorbereitung dauert in der Regel mindestens zwei bis sechs Monate. Dabei werden jedoch nicht, wie bei der Vorbereitung auf andere Prüfungen, Wissen gepaukt und richtige Antworten auf bestimmte Fragestellungen eingeübt.

Vielmehr konsultiert man einen MPU-Experte, der mit dem ehemaligen Verkehrssünder die Gründe aufarbeitet, die zu seinem Fehlverhalten geführt haben. Auch bereitet einen der Experte auf die Art und Weise der Fragestellungen vor, die im Rahmen der MPU auf einen zukommen werden. Diese MPU-Beratung leisten Diplom-Psychologen, die einen Fokus auf Verkehrspsychologie haben.

Wie wählt man den richtigen MPU-Experten für die MPU-Vorbereitung aus?

Zunächst einmal muss man wissen, dass MPU-Berater kein geschützter Beruf ist. Wie immer in solchen Fällen gibt es auch hier eine Menge schwarzer Schafe, die MPU-Beratungen anbieten, jedoch nicht über die notwendige Qualifikation verfügen, um ihre Kunden fachgerecht auf die MPU vorzubereiten.

Aufmerksam sollte man immer dann werden, wenn Anbieter sagen, dass Sie dies machen, weil sie z.B. selbst einmal eine MPU absolviert haben.

Ein qualifizierter Verkehrspsychologe  wird seinem Kunden deutlich machen, dass die MPU nur unter ernsthafter Auseinandersetzung mit den erfolgten Verkehrsdelikten sowie den persönlichen Gründen, die dazu führten, erfolgreich absolviert werden kann. Genau dabei unterstützt der MPU-Experte.

Hier können Sie auch direkt ein kostenloses Erstgespräch bei www.mpu-expertin.de vereinbaren: https://mpu-expertin.as.me/

Wie genau läuft eine MPU-Vorbereitung bei einem Diplom-Psychologen ab?

Der Verkehrspsychologe vereinbart mit seinem Kunden mehrere Gesprächstermine in Einzelsitzung. Die Gesamtdauer ist nicht zwingend festgelegt, und kann unter den Beteiligten vereinbart werden.

Weniger als eine Gesamtdauer von 600 Minuten Gesprächszeit werden jedoch insgesamt als wenig zielführend erachtet. Um sicherzustellen, dass man mit dem gewählten Diplom-Psychologen gerne arbeiten möchte, bietet es sich an ein unverbindliches Erstgespräch zu führen. Da der Grund der Konsultation durchaus ein wenig delikat sein kann, sollte man sich sympathisch sein und im Gespräch miteinander wohl fühlen. Die meisten Psychologen führen anschließend bis zu einstündige Einzelsitzungen mit Ihnen. Im Verlauf der Beratung wird der Verkehrspsychologe seinem Klienten offen darlegen, wie viele Sitzungen insgesamt ratsam sind.

Im Rahmen des Erstgesprächs ist dies in aller Regel noch nicht möglich.

Thematisch drehen sich die Sitzungen darum, ob das Verkehrsdelikt einmalig oder mehrfach auftrat, auch wenn es etwa nur einfach geahndet wurde.

Weiterhin führt der Psychologe tiefgehende Gespräche mit dem Klienten darüber wo dessen Ansicht nach der Kern für das Fehlverhalten liegt.

Unter besonderem Fokus stehen dabei die Verkehrsdelikte unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Führte zum Beispiel eine grundsätzliche Alkoholabhängigkeit zum Verkehrsdelikt, wird der Verkehrspsychologe versuchen diese gemeinsam aufzuarbeiten. Auch wird er bestrebt sein den Klienten bei einer stabilen und dauerhaften Verhaltensänderung zu unterstützen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Die Zusammenarbeit mit einem Verkehrspsychologen ist sehr individuell und kann lange Zeit in Anspruch nehmen.

Von Vorteil ist dabei, dass die Aussicht darauf besteht grundsätzliche Problematiken oder Schwachstellen, die man eventuell in seinem Leben verspürt, von Grund auf angehen zu können. Sollte der Führerschein wegen eines Alkoholdeliktes entzogen worden sein, sollte man wissen, dass Alkoholmissbrauch die Fahreignung grundsätzlich ausschließt.

Deshalb wird bei der MPU in allen derartigen Fällen besonders intensiv geprüft, ob weiterer Alkoholkonsum vorliegt.

Da deshalb häufig die Alkoholabstinenz im Rahmen der medizinischen Untersuchung mit überprüft wird, kann eine dauerhafte psychologische Begleitung, die einen bei einem Entwöhnungsprozess berät und zur Seite steht, sehr hilfreich sein. Steht eine Abstinenzüberprüfung an, muss man innerhalb von bis zu 12 Monaten ca. alle zwei Monate nachweisen können, dass kein Alkohol konsumiert wurde. Dies kann über Haar- oder Urinanalysen erfolgen. Oft werden im psychologischen Gespräch der MPU Fragen zu Promilleberechnungen und Alkoholabbaumengen gestellt.

Wenn Sie sich fragen, ob kontrolliertes Trinken bei Ihnen eine Alternative sein könnte, klären Sie dies bitte vorher gut mit Ihrem MPU-Experten oder lesen Sie unseren Blogartikel hierzu.

Neben der persönlichen Geschichte, sollten also ganz praktische Fragestellungen, die in der Nähe des begangenen Verkehrsdeliktes angesiedelt sind, bei der Vorbereitung auf die MPU nicht vergessen werden.

Lassen Sie sich auf jeden Fall von einem seriösen MPU-Experten beraten.

Er beantwortet sämtliche Fragen zum Thema „Alkohol und MPU „. Er oder sie bereitet Sie mental auf den „Eignungstest“ vor. Um auf Anhieb eine positive MPU-Begutachtung zu erhalten, müssen Sie alles richtig machen. Da es um eine Einzelfallprüfung geht, kann ich keine verlässliche Aussage dazu machen, ob Sie tatsächlich bestehen. MPU-Gutachter können Ermessenspielräume nutzen. Sie können ihre Entscheidung aber auch von einem Abstinenznachweis für sechs oder zwölf Monate abhängig machen.

Bei der MPU-Begutachtung haben einige Punkte eine besonders hohe Relevanz:

  • Wochentag und Tageszeit der fatalen Verkehrskontrolle
  • der Promillewert, der Sie den Führerschein gekostet hat
  • Ihr Alter und das damit angenommene Potenzial, sich zu ändern
  • Ihr möglicherweise verfestigtes Verhalten beim Alkoholkonsum
  • und die Frage, ob Sie zum ersten oder dritten Mal durch Alkohol am Steuer aufgefallen sind.

Aus dem Gesamteindruck ergibt sich für den MPU-Gutachter die Erkenntnis, ob Sie mit kontrolliertem Trinken zurechtkommen könnten oder nicht. Bei mehreren ungünstigen Parametern sieht es schlecht aus mit dem kontrollierten Trinken. Im zweiten Fall wäre dauerhafter Alkoholverzicht für die Führerschein-Rückgabe nötig. Abstinenznachweise werden meist für sechs oder zwölf Monate verlangt. Die Abstinenz wird u.a. durch vier bzw. sechs Urinproben belegt.

Zusätzlich können Haaranalysen verlangt oder auch anstatt dessen vorgelegt werden.

Die medizinisch-psychologische Untersuchung und der letzte Abstinenznachweis dürfen nicht mehr als vier Monate zurück liegen. Das ist wichtig!

 

Bei uns gibt es die VIP-Einzelberatung und wir bieten auf Nachfrage auch speziell auf Ihren „Fall“ zugeschnittene MPU-Beratungen an!

Nach der MPU Beratung mit der/die richtigen MPU-Experten/in gehen Sie gut vorbereitet in die MPU denn Sie wissen, was auf Sie zukommt und haben sich ausführlich mit dem Problem und dessen Behebung befasst.

Wenn Sie individuelle Fragen zu dem Thema haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Denn wir wissen genau, wie Sie die MPU bestehen werden!

Unser*e MPU-Experte*in bereitet Sie intensiv auf Ihre MPU vor mit ihren Unterlagen, Ihren Behördenschreiben etc.

Sie erhalten bei uns zusätzlich ein über 80seitiges Workbook und weitere wichtige Unterlagen für Ihre MPU.

Damit können Sie auch nochmals selbst alles durchgehen oder vor der MPU nochmals anschauen.

Ehrlichkeit ist sicherlich eine Voraussetzung für eine gute und fachlich richtige Empfehlung in der MPU. Je offener Sie sind, desto klarer kann die MPU Beratung sein.

Wir als Diplom-Psychologen*innen, Verkehrspsychologen *innen unterliegen der Schweigepflicht und nehmen diese sehr ernst.

Niemand erfährt etwas von dem Beratungsgespräch (sie erhalten aber eine Teilnahmebestätigung durch Diplom-Psychologen*innen, die Sie der Begutachtungsstelle dann am Tag Ihrer MPU vorlegen).

Sie bekommen von MPU-Experte*in eine fachlich kompetente, tiefgründige MPU Vorbereitung, die Sie ihre MPU bestehen lässt!

 

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