Ist kontrolliertes Trinken eine Alternative zur Abstinenz bei der MPU?

Ist kontrolliertes Trinken eine Alternative zur Abstinenz bei der MPU?

Sie wurden mit Alkohol im Blut beim Autofahren erwischt. Der Führerscheinentzug erfolgte wegen mangelnder Fahrtauglichkeit.

Zu dessen Wiedererlangung steht eine medizinisch-psychologische Untersuchung – kurz MPU – an.

Im Volksmund wird häufig vom „Idiotentest“ gesprochen.

Doch die MPU ist eine ernste Sache.

Es geht um die Feststellung Ihrer zukünftigen Fahrtüchtigkeit. Von Ihrer Fahrerlaubnis hängt viel ab. Viele Menschen sind auf Ihr Auto angewiesen, deshalb ist es um so wichtiger, seinen Führerschein so schnell wie möglich zurück zu erlangen.

Ohne den Bescheid Ihrer Fahrtüchtigkeit erhalten Sie den Führerschein nicht zurück. Sie können folglich weder als Taxifahrer noch als Paketzusteller oder Busfahrer Geld verdienen. Ohne Führerschein sind Sie auf die Hilfe anderer angewiesen.

Verstehen Sie diesen Test bitte als Weckruf, nicht als Zumutung oder Witz.

Sie erhalten durch die MPU die Möglichkeit, Ihre Einstellung zum Alkohol zu ändern. Sie können Einsicht in Ihr Fehlverhalten zeigen und sich zukünftig nie mehr unter Einfluss von Alkohol ans Steuer setzen.

Sind Sie nur einmalig alkoholisiert in Ihr Auto gestiegen, sind Sie vermutlich nicht gefährdet, alkoholabhängig zu werden.

Denken Sie jedoch darüber nach, es zur Abwechslung mit kontrolliertem Trinken zu versuchen, haben Sie Ihren Alkoholkonsum möglicherweise nicht im Griff. Sie möchten Ihren Lebensstil nicht groß ändern. Sie empfinden eine längere Abstinenz als Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit. Nehmen Sie das Thema „Alkohol und MPU“ trotzdem ernst.

Vor dem Fahrtauglichkeitstest sollten Sie sich einer kompetenten MPU-Beratung unterziehen. Als MPU- Experte bereiten wir Sie umfassend auf diesen Eignungstest vor.

Abstinenz ist beim Autofahren das Gebot Nummer eins.

Gleiches gilt oft, wenn sich jemand zur MPU anmeldet.

Doch bei der MPU-Beratung kommt häufig die Frage auf, ob man mit kontrolliertem Trinken fahrtauglich sein kann.

Was also ist kontrolliertes Trinken?
Während Sie früher uneingeschränkt Alkohol getrunken haben, schränken Sie die Alkoholmenge beim kontrollierten Trinken ein. Sie riskieren keine alkoholischen Abstürze mehr. Sie verzichten für den Rest Ihres Lebens darauf, mehr als die von Ihnen festgelegte Alkoholmenge zu trinken. Sie erlauben sich am Wochenende zwei Bier oder trinken nie mehr als ein Glas Cola-Whisky.
Abstinenz bedeutet: NULL Alkohol für den Rest aller Zeiten. Kontrolliertes Trinken erlaubt Ihnen, in engen, selbstgesetzten Grenzen weiterhin alkoholische Getränke zu genießen.

Kontrolliertes Trinken meint

  • sich keinen regelmäßigen Alkoholkonsum mehr zu erlauben
  • keine zum Rausch führenden Alkoholmengen zu konsumieren
  • Genussfreuden regelmäßigen Besäufnissen vorzuziehen
  • Alkohol nicht mehr zu instrumentalisieren
  • und die Wirkung von Alkohol nicht mehr schönzureden.

Jeder MPU- Experte wird ihnen sagen, dass Selbstdisziplin und Einsicht auf Geburtstagsfeuern bröckeln können. Zudem müssen Sie vor dem Genuss von Alkohol dessen Promillewert berechnen. In der MPU müssen Sie den Gutachter davon überzeugen, dass Sie es mit dem kontrollierten Trinken ernst meinen – und dass Sie es dauerhaft schaffen, es durchzuhalten. In meiner MPU-Beratung rate ich Klienten, einige Monate ein Trinktagebuch zu führen. So lernen Sie Ihr Verhältnis zum Alkohol besser kennen.

Das Trinktagebuch sollte neben dem Datum Auskunft über

  • den Anlass des Trinkens
  • die Menge der genossenen alkoholischen Getränke
  • die Art der alkoholischen Getränke
  • und den Zeitpunkt des Konsums

geben.

Der Zusammenhang zwischen Alkohol und MPU wird ersichtlich, wenn Sie Ihr Trinkverhalten genauer unter die Lupe nehmen.

In der MPU wird ein Trinktagebuch gerne gesehen. Es demonstriert zumindest den Versuch, nur gelegentlich kleine Mengen Alkohol zu sich zu nehmen. Einen Beweis dafür liefert es aber nicht. Zudem kann jeder MPU- Experte Ihrem tatsächlichen Alkoholkonsum mit Haaranalysen oder Leberwerten auf die Schliche kommen. Dauerhafte Abstinenz ist ratsam, wenn Sie selbst erkennen, dass Sie regelmäßig zu viel Alkohol konsumieren. In diesem Fall wäre der Nachweis von längerer Abstinenz sinnvoll.

Mit Hilfe einer MPU-Beratung können den „Idiotentest“ bestehen, ohne lebenslang abstinent zu leben.

Kontrolliertes Trinken verlangt erhebliche Selbstdisziplin.

Meine Erfahrung als MPU-Expertin besagt, dass die Verlockung zum Alkoholkonsum hoch ist. Das gewohnte Trinkverhalten schleicht sich bei vielen Menschen schnell wieder ein. Deshalb sollte das kontrollierte Trinken sehr gut besprochen und eingeübt werden, wenn es nach der Einschätzung durch einen MPU-Experten für sinnvoll erachtet wird.

 

Warum sollten Sie eine MPU-Beratung nutzen?

Die MPU-Beratung schützt Sie davor, alten Fallstricken zu erliegen. Sie möchten Ihren Führerschein zurückerhalten, aber gelegentlich Alkohol konsumieren?

Dann kommen Sie um eine MPU-Strategie und ein glaubhaft präsentierte Selbstdarstellung nicht herum.

Sie sollten in der Lage sein, an mehreren Tagen der Woche keinen Tropfen Alkohol anzurühren. Wenn Sie Alkohol konsumieren, sollten Sie die selbstgesetzten Grenzen einhalten können. Auch bei einem Junggesellenabschied oder einem Polterabend. Auch im Ballermann-Urlaub, bei Liebeskummer oder Stress. Sie sollten den wöchentlichen Alkoholkonsum nie überschreiten. Und: Sie sollten sich zukünftig niemals hinter das Steuer setzen, wenn Sie etwas getrunken haben.

Genügt es denn nicht, solche Vorsätze bei der medizinisch-psychologischen Untersuchung glaubhaft rüberzubringen?

Es geht bei Fahrtauglichkeits-Bescheiden nicht darum, seine Vorsätze glaubhaft zu vermittelt. Abstinenz und kontrolliertes Trinken sind ohne Einsicht und Selbstdisziplin gleichermaßen schwer durchzuhalten.

Einen MPU-Gutachter täuscht man nicht leicht. Er kennt sämtliche Tricks und Finten, mit denen MPU-Kandidaten Augenwischerei betreiben.

Lassen Sie sich von einem seriösen MPU-Experten beraten.

Er beantwortet sämtliche Fragen zum Thema „Alkohol und MPU „. Er oder sie bereitet Sie mental auf den „Eignungstest“ vor. Um auf Anhieb eine positive MPU-Begutachtung zu erhalten, müssen Sie alles richtig machen. Da es um eine Einzelfallprüfung geht, kann ich keine verlässliche Aussage dazu machen, ob Sie tatsächlich bestehen. MPU-Gutachter können Ermessenspielräume nutzen. Sie können ihre Entscheidung aber auch von einem Abstinenznachweis für sechs oder zwölf Monate abhängig machen.

Bei der MPU-Begutachtung haben einige Punkte eine besonders hohe Relevanz:

  • Wochentag und Tageszeit der fatalen Verkehrskontrolle
  • der Promillewert, der Sie den Führerschein gekostet hat
  • Ihr Alter und das damit angenommene Potenzial, sich zu ändern
  • Ihr möglicherweise verfestigtes Verhalten beim Alkoholkonsum
  • und die Frage, ob Sie zum ersten oder dritten Mal durch Alkohol am Steuer aufgefallen sind.

Aus dem Gesamteindruck ergibt sich für den MPU-Gutachter die Erkenntnis, ob Sie mit kontrolliertem Trinken zurechtkommen könnten oder nicht. Bei mehreren ungünstigen Parametern sieht es schlecht aus mit dem kontrollierten Trinken. Im zweiten Fall wäre dauerhafter Alkoholverzicht für die Führerschein-Rückgabe nötig. Abstinenznachweise werden meist für sechs oder zwölf Monate verlangt. Die Abstinenz wird u.a. durch vier bzw. sechs Urinproben belegt.

Zusätzlich können Haaranalysen verlangt oder auch anstatt dessen vorgelegt werden.

Die medizinisch-psychologische Untersuchung und der letzte Abstinenznachweis dürfen nicht mehr als vier Monate zurück liegen. Das ist wichtig!

 

Bei uns gibt es die VIP-Einzelberatung und wir bieten auf Nachfrage auch speziell auf Ihren „Fall“ zugeschnittene MPU-Beratungen an!

Nach der MPU Beratung mit der/die richtigen MPU-Experten/in gehen Sie gut vorbereitet in die MPU denn Sie wissen, was auf Sie zukommt und haben sich ausführlich mit dem Problem und dessen Behebung befasst.

Wenn Sie individuelle Fragen zu dem Thema haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Denn wir wissen genau, wie Sie die MPU bestehen werden!

Unser*e MPU-Experte*in bereitet Sie intensiv auf Ihre MPU vor mit ihren Unterlagen, Ihren Behördenschreiben etc.

Sie erhalten bei uns zusätzlich ein über 80seitiges Workbook und weitere wichtige Unterlagen für Ihre MPU.

Damit können Sie auch nochmals selbst alles durchgehen oder vor der MPU nochmals anschauen.

Ehrlichkeit ist sicherlich eine Voraussetzung für eine gute und fachlich richtige Empfehlung in der MPU. Je offener Sie sind, desto klarer kann die MPU Beratung sein.

Wir als Diplom-Psychologen*innen, Verkehrspsychologen *innen unterliegen der Schweigepflicht und nehmen diese sehr ernst.

Niemand erfährt etwas von dem Beratungsgespräch (sie erhalten aber eine Teilnahmebestätigung durch Diplom-Psychologen*innen, die Sie der Begutachtungsstelle dann am Tag Ihrer MPU vorlegen).

Sie bekommen von MPU-Experte*in eine fachlich kompetente, tiefgründige MPU Vorbereitung, die Sie ihre MPU bestehen lässt!

 

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