Die 7 wichtigsten Fehler, die Sie bei Ihrer MPU vermeiden sollten

Die 7 wichtigsten Fehler, die Sie bei Ihrer MPU vermeiden sollten

Rund 86.000 Personen müssen sich jährlich einer Medizinisch-psychologischen Untersuchung (kurz: MPU oder im Volksmund als Idiotentest bezeichnet) unterziehen. Hierbei kann es zu vielen unterschiedlichen Problemen und Hürden kommen, mit denen der auffällig gewordene Bürger konfrontiert wird. In diesem Artikel präsentieren wir Ihnen die sieben wichtigsten und häufigsten Fehler, die Sie bei Ihrer MPU beachten und vermeiden sollten.

1. Zeit unüberlegt verstreichen lassen

Ihre zuständige Behörde darf Ihnen vor Ablauf der Sperrfrist, die vom Gericht festgelegt wurde, keinen neuen Führerschein bescheinigen und ausstellen. Je nach Sperrfrist kann sich der Zeitraum hier zwischen mehreren Monaten und über einem kompletten Jahr erstrecken. Damit Ihnen eine neue Fahrerlaubnis erteilt werden darf, können Sie einen Antrag auf Neuerteilung stellen, was jedoch erst drei Monate vor dem Ende der Sperrfrist möglich ist. Der Grund hierfür ist der, dass der Gesetzgeber Ihnen die Möglichkeit geben möchte, alles Erdenkliche durchzuführen, sodass es zukünftig nicht mehr zu negativen Auffälligkeiten kommt.

Des Weiteren weiß der auffällig gewordene Bürger oft nicht, dass es für bestimmte Nachweise und Antragsstellungen speziell festgelegte Fristen gibt und diese deshalb meist nicht eingehalten werden. Dies ist vor allem problematisch, wenn die Person unter Drogen- oder Alkoholeinfluss auffällig geworden ist. In solchen Fällen muss bis zum Beginn des Idiotentests ein Nachweis über die Drogenfreiheit der Person vorliegen. Dies erfolgt meist im Rahmen einer Haaranalyse oder im Rahmen zahlreicher Urinscreenings.

Sofern die Person im Vorfeld unter Alkoholeinfluss auffällig geworden ist, muss festgelegt werden, inwiefern und für welchen Zeitraum ein Alkoholverzicht oder eine notwendig. Wenn hierauf genauer geschaut wird, reicht eine einfache Untersuchung nicht mehr aus. In solchen Fällen muss eine genaue Analyse der Leberwerte, bspw. vom Hausarzt durchgeführt werden.

Aus den oben genannten Gründen muss eine MPU meist wieder von Anfang begonnen werden, sodass sich die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis in die Zukunft verschiebt. Dies führt zudem zu erheblichen Kosten beim Betroffenen und meist auch zu innerlichem Ärger und Unzufriedenheit.

2. Sich überhaupt nicht oder nur sehr mangelhaft über die MPU informieren

Es gibt unterschiedliche Möglichkeit, sich über die medizinisch-psychologische Untersuchung zu informieren. Dies können Bücher sein oder Informationsportale im Internet, was in jedem Fall besser ist als sich überhaupt nicht zu informieren, meist jedoch nicht ausreicht. Da Sie im Rahmen der MPU Ihre persönlichen Voraussetzungen erfüllen müssen, müssen Sie im Vorfeld genau herausfinden, welche dies genau sind, ob Sie grundsätzlich eine Vorbereitung benötigen und welchem Umfang sie abdecken sollte.

Zum Ende einer solchen MPU-Beratung mit einer speziell hierfür qualifizierten MPU-Experten*in, sollte Ihnen bewusst sein, welche Erwartungen an Sie vorliegen und wie Sie diese genau erfüllen können.

3. Auf nicht ausreichend kompetente Ratgeber hören oder sich nicht korrekte Ratschläge einholen.

Hören Sie bitte bei diesem sensiblen Thema nicht auf Freunde aus Ihrem Freundeskreis oder auf Kumpels an Ihrem Stammtisch, auch wenn diese es gut mit Ihnen meinen. Da die MPU sehr stark von Ihnen als Person und Ihren Voraussetzungen abhängt, werden Ihnen hierbei pauschale Ratschläge und Tipps nicht weiterhelfen. Dies hat zusätzlich den Grund, da sich die Gesetzeslage zu bestimmten Themen innerhalb der MPU schnell ändern können.

Bei Nichtberücksichtigung eines einzigen Punktes aus Unwissenheit könnte dies dazu führen, dass Sie entscheidende Punkte übersehen und somit nicht bestehen.

4. Über einen zu großen Zeitraum frustriert sein und sich selbst bemitleiden

Seien Sie nicht über einen längeren Zeitraum frustriert über Ihren Fehler und verschwenden Sie bitte nicht Ihre Zeit. Sie sind ein Mensch, wie jeder andere, und auch andere machen Fehler. Dies soll für Sie bedeuten, dass Sie nicht in der Vergangenheit leben sollten, sondern im Jetzt bzw. in der Zukunft. Sie haben für Ihren Fehler vermutlich auch schon in Form von Bußgeldern, Sozialstunden, Sperrfristen, Entzug der Fahrerlaubnis, etc.

Wichtig ist hierbei, dass Sie sich Ihren Fehler verzeihen können und dass Sie schnellstmöglich eine gesunde und korrekte Einstellung hierzu und zu Ihrer kommenden MPU entwickeln.

5. Fehlende oder nicht ausreichend medizinische Nachweise

Um Ihre MPU zu bestehen, müssen Sie im Verlauf zahlreiche Nachweise liefern, um so die MPU zu bestehen und um ein positives Gutachten zu erzielen. Meist müssen diese Nachweise sogar schon im Laufe eines kompletten Jahres vor der MPU erstellt und mit sich geführt werden. Dies sollte Ihnen bewusst, um so die Voraussetzungen, vor allem die medizinischen Voraussetzungen, zu erfüllen.

Im Vorfeld ist deshalb festzulegen, welche Nachweise von Ihnen zu erbringen sind und über welche Zeitspanne dies notwendig ist. Diese liegt meist zwischen sechs Monaten und zwölf Monaten, kann jedoch auch länger andauern. Deshalb kann es fatal sein, wenn Sie auf diese Frage erst im MPU-Begutachtungsgespräch zu sprechen kommen. Dies kann unter Umständen viel zu spät sein.

Wenn es um die Themen „Urinscreening“ und „Haaranalyse“ geht, können Sie sich nicht mehr an Ihren Hausarzt wenden, sondern müssen sich hierfür bei speziell ausgewählten Laboren melden. Diese müssen akkreditiert und nach DIN ISO EN 17025 zertifiziert sein, um geeignete Urinscreenings und Haaranalysen durchführen zu dürfen. Dies ist genau dann erforderlich, wenn Sie als Person unter Drogeneinfluss auffällig geworden sind und somit Ihre Drogenabstinenz nachweisen müssen.

6. Irritiert sein über die Kosten der MPU und sich abschrecken lassen

Sie sollten sich bewusst machen, dass das Absolvieren der MPU und die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis aufgrund des langen Prozesses nicht günstig werden kann. Die Kosten können hierbei teilweise sehr variieren, jedoch müssen die erstellten Nachweise, die benötigt werden, jedes Mal festgelegten Kriterien entsprechen. Des Weiteren können die Kosten im Rahmen der MPU-Vorbereitung oder der Verkehrstherapie sehr vom „Standard“ abweichen, weshalb wir Ihnen empfehlen, die Kosten bei Ihrem MPU-Experten anzusprechen, um so einen passenden Weg für Sie zu finden, denn nur ein erfahrener MPU-Experte kann dies richtig einschätzen.

7. Sich nicht richtig oder überhaupt nicht vorbereiten

Ähnlich wie in der Schule, kann es dazu kommen, dass Sie mit den Warum-Fragen des zuständigen Gutachters überfordert sind und diese nicht wie gewünscht beantworten können. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich im Vorfeld gut vorbereiten, um die im Vorfeld angesprochenen Voraussetzungen korrekt zu erfüllen und somit ein positives Gutachten ausgestellt zu bekommen.

Zusammen mit einem MPU-Experten können Sie gemeinsam auf Ihre persönliche Ausgangslage eingehen und mit diesem abstimmen, welche Vorbereitung für Sie optimal ist. Diese kann je nach Person entweder in Einzelgesprächen, Gruppengesprächen oder im Rahmen von Seminaren stattfinden.

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